Asbach. Der SVA Bad Hersfeld ist zurück in der Spur. Nach zwei Niederlagen hintereinander gewann die Elf um Trainer Norbert Rickert am Sonntag im Heimspiel gegen den abstiegsbedrohten TSV Mengsberg souverän mit 4:1 (2:1).
Asbacher Jubel: Sebastian Schuch (links) und Tim Gonnermann (rechts) freuen sich über den vierten Treffer durch David-André Hugo. Foto: Eyert
Vor rund 100 Zuschauern schossen Roger Domachowski in der 32. Minute per Foulelfmeter, Robert Simon in der 45. und 74. Minute sowie der eingewechselte David-André Hugo die Tore für den SVA. Gökhan Fidan hatte zwischenzeitlich den Anschlusstreffer in der Nachspielzeit der ersten Hälfte für die Gäste erzielt. Vergeblich hofften die Gäste danach auf die Wende. Gästecoach Mike Kleinmann ärgerte sich nach dem Schlusspfiff nicht nur über vergebene Chancen in der ersten Hälfte, sondern auch über ein Handspiel, das dem Asbacher Führungstreffer vorausgegangen sein soll.
Borrmanns Rettungstat
Romeo Schäfer soll den Ball nach einem Doppelpass mit Domachowski mit der Hand mitgeführt haben, ehe ihn Daniel Hainmüller hinter der Strafraumgrenze zu Fall brachte. „Das Handspiel hätte er pfeifen müssen, nicht das Foul“, erklärte Kleinmann. Mit etwas Glück hätte Mengsberg in der ersten Hälfte sogar in Führung gehen können. So traf Mirco Kleinmann nach einer Flanke von Philipp Kloske nur die Latte (24.). Und in der 44. Minute lief Kloske allein auf das Asbacher Tor zu. Sein Schuss konnte Roland Borrmann im Asbacher Tor in allerletzter Sekunde mit einer Glanzparade zur Ecke lenken.
Asbachs Tormöglichkeiten beschränkten sich in der Anfangsphase auf eine Flanke von Stephan Wiegand, die der Ex-Asbacher und heutige Mengsberger Abwehrspieler Alexander Wesner gerade noch zur Ecke lenkte sowie auf ein Abseitstor von Simon. Das 2:0 kurz vor der Pause durch einen feinen Heber aus 15 Metern durch Simon nach Zuspiel von Sebastian Schuch schien dem SVA zunächst die nötige Sicherheit zu geben.
Anschlusstor ein Dämpfer
Doch der Anschlusstreffer von Fidan im Gegenzug war zunächst ein Dämpfer auf die Siegeshoffnungen des SVA. „Da hätten wir ein bisschen cleverer sein müssen“, meinte Asbachs Norbert Rickert. Der SVA-Coach sah dann in der zweiten Hälfte einen souveränen Gastgeber. Der hatte Glück, dass ein Heber von Fidan in der 49. Minute ohne Folgen blieb. „Spätestens nach dem 3:1 war für uns die Messe gelesen“, fügte Rickert an.
Das Tor in der 74. Minute hatte sich bei Chancen von Simon (55./57.) nach tollem Pass von Tim Gonnermann bereits angedeutet. Alles klar machte dann der eingewechselte David-André Hugo in der 82. Minute: Er ließ einen Abpraller sachte abtropfen und drosch ihn volley aus 18 Metern unter die Torlatte – ein feines Tor. SVA-Torschütze Roger Domachowski brachte es zum Schluss auf den Punkt: „Der Sieg war heute eine Pflichtaufgabe für uns. Er hätte durchaus höher ausfallen können.“
Von Hartmut Wenzel

